Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Burg zu Hagen im Bremischen e.V. – Kultur- und Heimatverein“ und hat seinen Sitz in Hagen im Bremischen. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Tostedt unter der Nr. VR 110182 eingetragen.
  2. Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral, er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist
    – die Förderung von Kultur, Kunst und Denkmalschutz
    – die Förderung der öffentlichen Nutzung der Burg zu Hagen im Bremischen
    – die Förderung heimatkundlicher und heimatgeschichtlicher Bestrebungen, einschl. entsprechender Veröffentlichungen
    – die Mitwirkung bei der Verschönerung der Ortschaft Hagen und seiner näheren Umgebung.
  2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung von
    – Vorträgen
    – Musikveranstaltungen
    – Theateraufführungen
    – Ausstellungen
    – Sammlung von heimatkundlichen Gebrauchsgegenständen.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede natürliche Person werden, welche das 16. Lebensjahr vollendet hat.
  2. Auch Vereine und Verbände, die gleiche oder ähnliche Zecke verfolgen wie der Kultur- und Heimatverein „Burg zu Hagen im Bremischen e.V.“ können Mitglied des Vereins werden. Politische Gremien und Parteien sind ausgeschlossen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
  3. Der Beitritt zum Verein wird schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt. Dieser kann in begründeten Fällen die Mitgliedschaft ablehnen.
  4. Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes besonders verdienten Vereinsmitgliedern die Ehrenmitgliedschaft verleihen.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet
    a) mit dem Tod des Mitglieds,
    b) durch freiwilligen Austritt
    c) durch Ausschluss aus dem Verein
    d) bei juristischen Personen durch deren Auflösung.
  2. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftlicher Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist nur zum Ende des Geschäftsjahres zulässig.
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist oder wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat. Der Ausschluss ist gegenüber dem Mitglied schriftlich zu begründen.
  4. Gegen den Beschluss des Vorstands kann das betroffene Mitglied Einspruch erheben, über den die Mitgliederversammlung endgültig entscheidet.

§ 5 Mitgliedsbeitrag

  1. Zur Durchführung seiner Aufgaben erhebt der Verein von seinen Mitgliedern Beiträge, deren Höhe die Mitgliederversammlung beschließt.
  2. Der Vorstand kann aus sozialen Gründen Beitragsnachlass gewähren und in Einzelfällen Sonderregelungen treffen.
  3. Der Jahresbeitrag ist spätestens bis zum 1. August des laufenden Jahres fällig.
  4. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 6 Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind
    a) die Mitgliederversammlung
    b) der Vorstand

§ 7 Die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
    a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstands
    b) Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer
    c) Entlastung des Vorstands
    d) Wahl- und Abberufung der Mitglieder des Vorstands
    e) Wahl der Kassenprüfer
         Es werden zwei Kassenprüfer/innen für die Dauer von jeweils zwei Jahren gewählt. Es ist eine einmalige Wiederwahl zulässig.
    f) Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages
    g) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins
    h) Ernennung von Ehrenmitgliedern
  2. In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied und Ehrenmitglied eine Stimme. Vereine oder Verbände haben bei der Abstimmung jeweils nur eine Stimme.
  3. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich, der/die Versammlungsleiter/in kann jedoch Gäste und Pressevertreter zulassen.

§ 8 Einberufung der Mitgliederversammlung

  1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet jährlich binnen drei Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres statt.
  2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche durch schriftliche Benachrichtigung unter Angabe von Tag, Ort, Zeit und Tagesordnung einberufen.
    Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages. Das Einladungsschreiben gilt als zugestellt, wenn es an die letzte, dem Vorstand bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
    Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

§ 9 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit vom Vorstand einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert. Sie muss einberufen werden, wenn mindesten 10 % der Mitglieder unter Mitteilung der Punkte, die zur Verhandlung gestellt werden sollen, die Einberufung beantragen.

§ 10 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom / von der Vorsitzenden, bei dessen / deren Verhinderung vom / von der 1. Stellvertreter/in oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung eine/n Leiter/in.
  2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Vereinsmitglieder beschlussfähig. Vereine oder Verbände haben bei der Abstimmung jeweils nur eine Stimme.
  3. Satzungsänderungen können nur in einer Mitgliederversammlung mit 3/4-Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.
  4. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht.
    Zur Änderung der Satzung, sowie zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen, gültigen Stimmen erforderlich.
  5. Wahlen sind in geheimer Abstimmung durchzuführen, wenn dies beantragt wird.
  6. Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen Das Protokoll wird vom / von der Schrift- und Pressewart/in geführt. Ist diese/r nicht anwesend, bestimmt der / die Versammlungsleiter/in eine/n Protokollführer/in. Die Niederschrift ist von diesem/r sowie vom / von der Versammlungsleiter/in zu unterzeichnen.
    Es soll mindestens folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des / der Versammlungsleiter/in und des / der Protokollführers/in, die Zahl der erschienen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung.

§ 12 Der Vorstand

  1. Der Vorstand i.S.d. § 26 BGB besteht aus 8 Mitgliedern für die Vorstandspositionen:
    a) Vorsitz
    b) 1. Stellvertretung
    c) 2. Stellvertretung
    d) Pressearbeit u. Schriftführung
    e) Finanzen
    f) Ausstellungen
    g) Veranstaltungen
    h) Mediengestaltung
    Vorstandsmitglied kann nur werden, der in vollem Umfange geschäftsfähig ist.
  2. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Amtszeit des Vorstandes beginnt mit dem Tag seiner Wahl, er bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
  3. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
  4. Die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins erfolgt durch jeweils zwei Vorstandsmitglieder.

§ 13 Beschlussfassung des Vorstandes

  1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in der Regel in Vorstandssitzungen, die vom / von der Vorsitzenden oder einem/r der Stellvertreter/innen schriftlich oder telefonisch einberufen werden. Dabei soll eine Einberufungsfrist von drei Tagen eingehalten werden.
  2. Die Vorstandssitzung wird vom / der Vorsitzenden geleitet, bei dessen / deren Abwesenheit von einem/r der Stellvertreter/innen.
  3. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder, darunter der / die Vorsitzende oder eine/r der Stellvertreter/innen anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters / der Leiterin der Vorstandssitzung.
    Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.
  4. Die Vorstandsbeschlüsse werden protokolliert und vom / von der Sitzungsleiter/in unterschrieben.

§ 14 Fachausschüsse

  1. Der Vorstand kann zur Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen sowie weiterer besonderer Aufgaben Fachausschüsse einrichten.
  2. Die Fachausschuss-Vorsitzenden beraten den Vorstand in Bezug auf die übertragenen Aufgaben.

§ 15 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer zu diesem Zwecke besonders einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Die Gültigkeit des Beschlusses setzt voraus, dass mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend sind und mindestens 3/4 der anwesenden Mitglieder der Auflösung zustimmen. Ist die Mitgliederversammlung Beschlussunfähig, so ist frühestens nach Ablauf eines Monats eine nochmalige Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.
  2. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der / die Vorsitzende und der / die 1. Stellvertreter/in gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehende Regelung gilt entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtmäßigkeit verliert.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Hagen im Bremischen und darf ausschließlich für Zwecke der Denkmalpflege verwendet werden.

Beschluss der Mitgliederversammlung am 16. März 2015 / Vereinsregistereintragung durch Amtsgericht Tostedt am 22. Juni 2015